Wer hat Schokolade erfunden?

Wer hat Schokolade erfunden?

Fragt ihr euch beim Griff nach eurer Lieblingssüßigkeit auch manchmal: Woher kommt Schokolade eigentlich? Oder: Wer hat die Schokolade erfunden? Dieses “göttliche Lebensmittel”, das heute Millionen Menschen den Tag versüßt, hat eine lange und faszinierende Geschichte. Wir nehmen euch in diesem Artikel mit auf eine Zeitreise zurück zu den Ursprüngen.

Wer hat die Schokolade erfunden? Die wichtigsten Fakten

  • Die Geschichte der Schokolade beginnt im alten Mittelamerika, heute Mexiko, vor etwa 3.000 Jahren.
  • Die Maya entwickelten später das Kakaogetränk “Xocolatl” und nutzten Kakao für zeremonielle Zwecke.
  • Die Azteken zelebrierten Kakao als Symbol der Fruchtbarkeit und des Lebens und setzten ihn als Währung ein.
  • Hernán Cortés brachte den Kakao im 16. Jahrhundert nach Spanien, wo das Getränk durch Zugabe von Zucker und Vanille populär wurde.
  • 1847 erfand Joseph Fry in Großbritannien die erste feste Schokoladentafel, indem er Kakaobutter, Kakaopulver und Zucker kombinierte. Diese Erfindung revolutionierte die Schokoladenherstellung.
  • Heute gibt es viele hundert verschiedene Schokoladensorten. Für vegane und nussfreie Allergiker-Schokolade ist NOMO, erstmals entwickelt 1999 in Großbritannien, Vorreiter.

Die Ursprünge: Geschichte des Kakao

Die Geschichte des Kakaos beginnt vor etwa 3.000 Jahren in Mittelamerika, wo die Urform der Trinkschokolade entstand. Wem genau unser Dank dafür gebührt, ist nicht ganz eindeutig. Vermutlich waren die Olmeken, eine der frühesten mesoamerikanischen Zivilisationen, die Ersten, die den Kakaobaum kultivierten und seine Bohnen nutzten. In anderen Quellen heißt es, die Mokaya, die im zweiten Jahrtausend vor Christus im Grenzgebiet zwischen Guatemala und Mexiko siedelten, seien die Erfinder des Kakaos.

Etwa tausend Jahre später übernahmen die Maya die Tradition des Kakaos. Aus den Kakaobohnen stellten sie ein Getränk namens "Xocolatl" her, das aus gemahlenen Kakaobohnen, Wasser, Chilischoten und anderen Gewürzen bestand. Dieses Getränk war den Maya heilig und wurde oft bei religiösen Zeremonien getrunken. Kakao spielte in der Maya-Kultur eine so wichtige Rolle, dass sie ihn sogar in ihren Kunstwerken und Mythen verewigten.

Die Azteken und die Verbreitung des Kakaos

Als die Azteken im 14. Jahrhundert zur dominierenden Macht in Mittelamerika aufstiegen, nahmen sie die Kakaokultur der Maya auf und entwickelten sie weiter. Der Kakao war so wertvoll, dass die Azteken ihn als Währung nutzten. Eine Kakaobohne hatte einen bestimmten Handelswert und es wird berichtet, dass man für zweihundert Kakaobohnen einen Truthahn kaufen konnte.

Der aztekische Herrscher Montezuma II. war dafür bekannt, große Mengen Xocolatl zu konsumieren. Er soll in Vorbereitung auf Kriege oder als Aphrodisiakum bis zu 50 Tassen Xocolatl pro Tag getrunken haben.

Die Azteken glaubten, dass der Gott Quetzalcoatl ihnen den Kakaobaum überliefert hatte. Sie betrachteten den Kakao als Geschenk der Götter und als Symbol der Fruchtbarkeit und des Lebens. Ob bei religiösen Zeremonien, medizinischen Anwendungen oder Hochzeiten – Kakao spielte immer eine zentrale Rolle. Die Azteken müssen bereits erkannt haben, was wir heute wissenschaftlich belegen können: dass Schokolade glücklich macht.

Woher kommt die Schokolade? Ankunft in Europa

Die Geschichte der Schokolade nahm eine dramatische Wendung, als Christoph Kolumbus und seine Mannschaft im Jahr 1502 auf ihrer vierten Reise in die Neue Welt zum ersten Mal auf Kakaobohnen stießen. Es war Hernán Cortés, der spanische Eroberer, der die Bedeutung des Kakaos erkannte, als er Montezuma II. besuchte und den Kakao in flüssiger Form serviert bekam.

Cortés brachte die Kakaobohnen und das Rezept für das "göttliche" Getränk nach Spanien, wo es anfangs auf wenig Begeisterung stieß. Erst als die Spanier begannen, Zucker und Vanille hinzuzufügen, fand die Schokolade Anklang und verbreitete sich schnell in den europäischen Königshäusern. Die Kombination aus dem bitteren Kakaogeschmack und dem süßen Zucker veränderte das Getränk grundlegend und machte es für die europäische Zunge schmackhaft.

Wer hat die erste Tafel Schokolade erfunden?

Die erste Schokolade, wie wir sie heute kennen, wurde im 19. Jahrhundert in Europa entwickelt. 1828 erfand der niederländische Chemiker Coenraad Johannes van Houten ein Verfahren zur Entfettung der Kakaobohnen, was die Herstellung von Kakaopulver ermöglichte. Dieses Verfahren führte zur Entwicklung von fester Schokolade. Van Houten nutzte eine hydraulische Presse, die die Kakaobutter von den Kakaofeststoffen trennte und produzierte so das erste entölte Kakaopulver.

1847 bereiteten die Briten Joseph Fry und seine Söhne die erste feste Schokoladentafel zu, indem sie Kakaobutter mit Kakaopulver und Zucker mischten. Diese Erfindung revolutionierte die Schokoladenherstellung und legte den Grundstein für die moderne Schokoladenindustrie.

Die industrielle Revolution spielte in den Jahren danach eine entscheidende Rolle. Maschinen ermöglichten die Massenproduktion und machten Schokolade für die breite Bevölkerung verfügbar. In dieser Zeit entstanden viele der Schokoladenmarken, die bis heute die Schokokultur prägen – und vermutlich auch die Schokoladensucht

Die Geschichte von veganer Schokolade

In den letzten zehn Jahren hat die Nachfrage nach veganer Schokolade und Süßigkeiten speziell für Allergikerinnen und Allergiker stark zugenommen. Ein Vorreiter in diesem Bereich ist NOMOCHOC. Die Gründer haben sich zum Ziel gesetzt, eine Schokolade zu entwickeln, die für alle zugänglich ist – egal, ob man Veganer:in ist, unter einer Unverträglichkeit leidet oder einfach eine alternative Schokolade genießen möchte.

Seit 1999 wird NOMOCHOC in einer der ersten britischen Fabriken speziell für nussfreie Schokolade entwickelt. Hier werden außergewöhnliche Anstrengungen unternommen, um sicherzustellen, dass alle NOMO Produkte frei von Milch, Gluten, Ei und Nüssen sind. Damit und mit dem starken Fokus auf Nachhaltigkeit und Qualität hat NOMOCHOC die Art und Weise, wie wir heute Schokolade konsumieren, grundlegend verändert.

Fazit: Geschichte der Schokolade

Die Geschichte der Schokolade ist eine faszinierende Reise durch Zeit und Kulturen: von den alten Zivilisationen Mittelamerikas, die den Kakao entdeckten und verehrten, über die Azteken, die ihn als heiliges Gut und Währung nutzten, bis hin zur Einführung in Europa durch die Spanier, die die Schokolade durch die Zugabe von Zucker revolutionierten.

Heute erleben wir eine neue Ära der Schokolade, in der vegane, allergenfreie und nachhaltige Alternativen wie NOMOCHOC den Markt erobern.

Der Geschmack und die Verwendung von Schoki haben sich über die Jahrtausende verändert, eines bleibt jedoch gleich: Die Liebe zur Schokolade ist universell und zeitlos. Sie verbindet Menschen über Generationen und Kulturen hinweg – und das soll auch so bleiben.