Glutenfrei oder weizenfrei?

NOMO Schokolade ist eine ideale Wahl für Personen mit Zöliakie, Weizenallergie oder Nicht-Zöliakie-Gluten-/Weizen-Sensitivität (NCGS), da sie glutenfrei ist. Doch welche Erkrankungen erfordern tatsächlich eine glutenfreie Ernährung? Hierbei stoßen wir auf drei verschiedene Erkrankungen/Phänomene, die mit dem Thema "Gluten" in Verbindung stehen und oft schwer voneinander zu unterscheiden sind:

 

Zöliakie:

Die Zöliakie ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem den eigenen Körper angreift. Der Verzehr von Gluten führt zu einer Immunreaktion im Darm und löst eine Entzündungsreaktion aus. Dies führt zur Rückbildung der Dünndarmzotten, die für die Nährstoffaufnahme wichtig sind. Eine korrekte Diagnose erfordert eine ausreichende Glutenbelastung vor der Untersuchung, etwa 10 g Gluten pro Tag über drei Monate (1). Nach der Diagnose ist eine strikte Glutenmeidung erforderlich, da schon geringe Mengen von etwa 10 mg Gluten zu Dünndarmschäden führen können.

 

Weizenallergie:

Die Weizenallergie ist eine Immunreaktion auf Weizen, bei der das Immunsystem fehlerhaft reagiert. Die Diagnose erfolgt durch die Messung von IgE-Antikörpern gegen Weizen und eine gesicherte Reaktion nach dem Verzehr. Es gibt verschiedene Arten von Weizenallergien, daher stehen vier verschiedene Allergenmischungen oder Einzelallergene für die Diagnose zur Verfügung.

Obwohl viele Weizenallergiker zu glutenfreien Produkten greifen, ist die Nahrungsmittelauswahl bei Weizenallergie nicht identisch mit der bei Zöliakie, da Gluten auch aus anderen Getreidesorten stammen kann, die bei Weizenallergie vertragen werden. Zum anderen sind nicht alle glutenfreien Produkte bei Weizenallergie geeignet. Es gibt Produkte, die enthalten z.B. glutenfreie Weizenstärke, sind somit glutenfrei aber nicht frei von Weizenallergenen (2). Auch nach der Diagnose Weizenallergie sollte man sich ein gutes Wissen über das Leben mit der individuellen Allergie aneignen.

 

Nicht-Zöliakie-Gluten-/Weizen-Sensitivität (NCGS):

Die NCGS ist eine Glutensensitivität, die weder auf Zöliakie noch auf Weizenallergie zurückzuführen ist. Es gibt jedoch keine spezifischen Diagnosekriterien oder Biomarker für dieses Krankheitsbild. Die Diagnose erfolgt oft durch Selbstdiagnose, wenn Betroffene feststellen, dass es ihnen mit einer glutenreduzierten oder glutenfreien Ernährung besser geht. Es ist wichtig, andere Erkrankungen (wie Zöliakie, Weizenallergie, chronisch entzündliche Darmerkrankungen) auszuschließen, bevor die Diagnose NCGS gestellt wird. Eine strikte Glutenkarenz wird bei NCGS in der Regel nicht empfohlen, stattdessen können Betroffene von einer Veränderung des Ernährungsverhaltens in Kombination mit einer glutenreduzierten Kost profitieren (3).

 

Unabhängig von der Erkrankung ist es wichtig, sich nach einer Diagnose über die geeignete Ernährung und den Umgang mit der jeweiligen Erkrankung zu informieren, um die Gesundheit bestmöglich zu unterstützen.


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